Geschichte Brakel

Mitglieder VVV-Brakel

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Vorstandsrat

Vorsitzender


Zweiter Untervorsitzender

Erster Untervorsitzender

Sekretär

Kassenführer

Ehrenvorsitzender

Mitglied

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Allgemeine Versammlung

Leitlinie um die Aufgabe des „VVV“ (Verein für Fremdenverkehr und Tourismus)

Tourismus ist eine Mischung von Kommunikation und Handel. M.a.W. ein Auskunftsdienst und der Sektor des Gaststättengewerbes (im breitesten Sinne) müssen zugunsten des Touristen, des potentiellen Kunden, zusammenarbeiten.

Der Aspekt Kommunikation enthält, dass man durch die geeigneten Kanäle die starken Punkte eines Gebietes nach der genauen Zielgruppe  kommuniziert.

Der Aspekt Handel enthält, dass das Gaststättengewerbe den von der Kommunikation überzeugten Touristen auf eine kommerziell optimale Weise empfangen soll und als Kunde verwöhnen soll.

Die Aufgabe des „VVV“ beschränkt sich auf den Aspekt Kommunikation und auf das Anregen des Gaststättengewerbes, um gültige Angebote in Zusammenarbeit mit dem „VVV“ auszuarbeiten.

Was ist der Pfeiler Kommunikation? Es gibt an diesem Auftreten zwei Aspekte:

-above the line: bedeutet alle Werbung in den Medien ( Presse, Arbeitblätter, Rundfunk, Fernsehen, Anschlagzettel usw.) In dieser Kommunikation sollen starke Punkte des Angebots an die Zielgruppe kommuniziert werden, an den interessierten Touristen, der der potentielle Kunde wird. Der „VVV“ wird tatsächlich eine ganze Menge Anzeigen entwerfen müssen, die gegen Bezahlung in die geeigneten Medien erscheinen und die innerhalb der Budgetmöglichkeiten fallen.

-below the line: bedeutet die Teilnahme an Messen (die besucht werden von potentiellen Kunden), gezieltes  Sponsoring (das teilweise von Anzeigen ausgeglichen werden kann),  PR-Aktionen, Kraftleistungen, Nachrichten usw. Selbstverständlich soll auf diesen Messen ein äußerst gepflegter Stand anwesend sein, mit einer Menge gut auserarbeiteten Broschüren, mehrsprachig und mit den starken Punkten von Brakel.  Das Sponsoring kann sich nach Veranstaltungen richten, die dieselbe Zielgruppe ansprechen wie der „VVV“.

Was ist der Pfeiler Handel?

Ein gutes Angebot der Unterkunftsmöglichkeiten, Vergnügungen, Sonderwochenende, Restaurants, usw. Diese Gaststättengewerbe-Geschäfte sollen professionell angefangen werden, ihr Angebot sehr gut kommunikativ verpacken und dies durch den „VVV“ an den potentiellen Kunden richten. Dies bedeutet auch eine gute Empfangmentalität , d.h. auch über sehr viel Auskunft verfügen, um auszuhändigen oder zu verkaufen ,wenn der Kunde einmal da ist. Ein Problem ist und bleibt der sogenannte Eintagstourist, der schwer zu finden ist, und außerdem  nicht so schnell Geld ausgeben wird, es sei denn, er findet ein Angebot an den Stellen , wo er kommt.

Der  Brakeler „VVV“ (Verein für Fremdenverkehr und Tourismus), ein Verein ohne Erwerbszweck, besteht schon mehr als 35 Jahre. Ein idealer Moment, um eine Übersicht der reichen Geschichte dieses Vereins zu geben, und um eine Zahl von Erinnerungen nicht verloren zu geben.

Vorgeschichte

Im Laufe des Jahres 1973 wurden die ersten touristischen Schritte von der Jugendbewegung „Chiro“ von Opbrakel gesetzt durch ein Projekt, unterstützt von der Stiftung „Leefmilieu“ (Lebmilieu) der „Kredietbank“ (Kreditbank).  Mit diesem Projekt räumte man illegal abgeladenes Schutt auf, brachte man Nistkästchen an, und legte man zwei Spazierpfade an, nämlich den „Zwalmbronnenpad“ (Zwalmbachquellenpfad) und den „Tweebossenpad“ (Zweiwälderpfad), jeweils in Opbrakel. Im Mai 1974 wurden diese Pfade einspaziert, und mit hölzernen Paneelen beschildert . Über diese Pfade erschien mit Hilfe der Kommunalverwaltung Brakel eine Broschüre und ein Faltblatt. Mit dem „Chiro“ wurde damals auch vom verstorbenen Marcel De Boe, von Ophasselt Kontakt aufgenommen.  Er veröffentlichte Broschüren über die Zwalmgegend, und er war also eine Art  Pionier des Tourismus.

Im März 1976 wurde der bestehende Verein „Sport en Groen“ (Sport und Grün) (gegründet 1971)  zu einem Verein ohne Erwerbszweck („vzw“) umgeformt.  Sie hatten als  Zielsetzungen :  „Eifern für das Bewusstwerden unter allen Formen und die Valorisierung der landschaftlichen, kulturellen, ökologischen, sozial-kulturellen und historischen Werte von Brakel“. Mittel dazu waren allerhand Propagandamittel und das Organisieren der Festlichkeiten. Mit der Gemeinde Brakel wurde eine Vereinbarung um den Brakeler Wald geschlossen. „Sport en Groen“ soll die Infrastruktur in diesem Wald anbringen, um den Wald für das Publikum zugänglich zu machen. Die Gemeinde Brakel mietete diesen Wald mit der Absicht, diesen touristisch auszubauen. „Sport en Groen“ wurde später bekannt durch die Organisation der Pullem-Feste, rundum die Werbung gemacht wurde für den Brakeler Wald u.a. durch die Wahl einer Waldfee (eine Miss-Wahl). Pressekonferenzen wurden organisiert und es wurde eine Broschüre über den Wald herausgegeben. Die Gemeinde stellte damals etwa 250 000 BEF zur Verfügung von „Sport en Groen“.

Am 22. Januar 1976 kam auf dem Gemeindehaus eine Gruppe Leute zusammen, auf Antrieb von „Sport en Groen“, um die Gründung eines  Brakeler Vereins „VVV“ zu besprechen. Auf dieser Versammlung wurde Armand Schautteet (+) des „VVV-Zottegem“ (der damals schon bestand) als Sachverständiger eingeladen. Die Gemeinde Brakel war in diesem Moment noch bei dem „VVV-Zwalmstreek“ (Zwalmgegend) angeschlossen. Daneben bestand auch ein „VVV-Zwalm“, gegründet von Herrn A.De Geyter ( einem Pionier des Zwalmtourismus). Diese Versammlung kam zustande unter der Anregung des damaligen Beigeordneten Michel Minnaert. Auf dieser Versammlung wurde entschieden, eine Arbeitgruppe zu gründen, die Statute aufstellen sollte. Diese Arbeitgruppe stellte auf Basis der Statute des „VVV-Ronse, Zottegem und des „VVV-Flämische Ardennen“ (der auch schon bestand) die Typenstatute auf. In dieser Arbeitgruppe saßen u.a. Herr Paul  Baguet (+) und der jetzige Vorsitzende Eric Van Cauwenberg.

Der erste Schritt

Am 18.März 1976 wurde der „VVV“ als Verein ohne Erwerbszweck im Gemeindehaus gegründet. Auf dieser Versammlung wurde entschieden, sich dem bezirklichen „VVV-Vlaamse Ardennen“ (Flämische Ardennen) , und nicht mehr dem „VVV-Zwalmstreek“ (Zwalmgegend) anzuschließen. Auf dieser Versammlung wurde auch der erste Vorstandsrat gewählt, bestehend aus folgenden Personen: Vorsitzender: Sylvain De Lange, Untervorsitzender: Jacqui Piteraerens, Untervorsitzender : Pros Broeckaert, Sekretär: Marcel Van Snick, Kassenführer : Norbert Uytterhaegen. Bemerkenswert war es, dass in diesem Vorstandsrat kein offizieller Vertreter des Beigeordnetenkollegiums saß. Es war dennoch die Gemeinde Brakel, die das Geld für den „VVV“ gab. In der allgemeinen Versammlung des „VVV“ saß wohl der Beigeordnete für Tourismus Michel Minnaert.  Vorsitzender S. De Lange war in diesem Moment bekannt durch seine Veröffentlichungen über Brakel. Gemeindebeamter Luc Coppens durfte für Tourismus aus dem Gemeindehaus heraus arbeiten. Schon schnell wurde ein Logo für den „VVV“ entworfen, ein Logo das viele Jahre benutzt wurde. Erst im  Jahre 2009 wurde ein neues Logo entworfen und benutzt. Zielsetzung war : den örtlichen touristischen Betrieb „zu verteidigen und zu fördern, und ebenso dafür zu sorgen, dass der Tourist ausgezeichnet empfangen wird“.

1978 kündigte Norbert Uytterhaegen als Kassenführer und Eric Van Cauwenberge nahm diesen Platz ein, namens „Sport en Groen“(Sport und Grün). Auch wurden die Statute mit dem Entstehen eines Kernvorstandes geändert, um die Wirkung zu verbessern.  Der „VVV“ beschränkte sich damals auf das Veröffentlichen von Broschüren allerhand über Brakel. Die Texte waren meistens von der Hand vom Vorsitzenden Sylvain De Lange. Der „VVV“ übernahm die bestehenden Pfaden  in Opbrakel (vom „Chiro“)  und die Föderation für Tourismus pfeilte  den „Zwalmbronnenpad“ (Zwalmquellenpfad) (einspaziert im Juli 1979) mit offiziellen Pfeilen und Schildern und veröffentlichte darüber eine Broschüre. Diggie, ein Kinderbauernhof, pfeilte einen Spazierpfad aus in Nederbrakel und einen Fahrradroute von Dorf zu Dorf. Dieser Fahrradpfad wurde später von der Föderation übernommen unter dem Namen Fahrradpfad Nummer 5. Diese Route  heißt jetzt „Teirlinckroute“. Es kam eine  Beschilderung und ein Faltblatt. Auch kamen die Autorouten „de Vlaamse Ardennenroute en de Zwalmroute“ (die Flämischen Ardennen-Route und die Zwalmroute) zustande durch die Föderation. Über diese Routen erschienen Broschüren und die Routen wurden beschildert. Es kam im Eingang des Gemeindehauses ein Auskunftschalter mit touristischen Veröffentlichungen . Das Buch über die Geschichte von Opbrakel, Nederbrakel und Umgebung von der Hand von Theo Brakels wurde aufs neue veröffentlicht.

Anfang der achtziger Jahre entstand ein Projekt der bezirklichen „VVV-Vlaamse Ardennen“-(Flämische Ardennen) um ein Netz von Spazierpfaden in Brakel aufzustellen, d.h. Routen und Beschreibungen aufzustellen. Jede Teilgemeinde bekam einen Pfad. Konkret geschah nichts mit diesen Pfaden. Der „VVV“ begann dann auch an touristischen Messen in den Niederlanden, Brüssel, Antwerpen, Lüttich und dergleichen teilzunehmen. Auf diesen Messen wurden die Druckwerke unter das interessierte Zielpublikum verbreitet. Der „VVV“ übernahm dann auch die Aufgabe von „Sport en Groen“ (Sport und Grün) (damals aufgelöst) in Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Broschüre über „Het Brakelbos“ (den Brakeler Wald). Zum ersten Male erschien über diesen Wald eine Broschüre in mehreren Farben.

Im Mai 1984 verbrüderte der „VVV“ erfolgreich (die Organisation eines Tiroler Abends) mit dem österreichischen Dorf Rinn in Tirol. Diese Verbrüderung löste auf als Beseeler der damalige  Beigeordnete Frans Vandemenschbrugge, Mitglied des „VVV“, leider starb.

Der zweite Schritt

1990 verschwanden eine ganze Menge der Gründer aus dem „VVV“. Die Zielsetzungen wurden aufs neue geschrieben. Es wurde die Beratungsfunktion nach Tourismus betont. Im Vorstandsrat wurde der Beigeordnete für Tourismus automatisch zum Zweiten Untervorsitzenden. Auch wurde der Vorstandsrat durch die Aufnahme von José De Prez (inzwischen Beamter Tourismus der Gemeinde) als Sekretär des „VVV“ verändert. Auch kam eine weibliche Untervorsitzende in den „VVV“ dazu, mit Namen die verstorbene Annette Van Wambeke.

Durch die neue Zusammenstellung des Vorstandsrates entschied sich die Gemeinde, vor allem unter dem Impuls des Beigeordneten Morreels, um in jeder Teilgemeinde jährlich einen Pfad auszupfeilen und der „VVV“ würde über jeden dieser Pfade eine Broschüre veröffentlichen.  Der Einfachheit halber wurde die Teilgemeinde ausgewählt, die durch „Dwars door Brakel“ (Quer durch Brakel) besucht wurde. Dieser Spazierverein war entstanden, nicht gebunden am „VVV“ und er organisierte jedes Jahr mit Erfolg die „Dwars door Brakel“ (Quer durch Brakel) Spaziergänge. Der „VVV“ unterstützte und unterstützt schon jahrelang und noch immer diese Organisation finanziell. Die erste Teilgemeinde die an die Reihe kam, war Opbrakel, wo der bestehende „Tweebossenpad“ (Zweiwälderpfad) ausgepfeilt wurde. Zugleich erschien in der Dorfsmitte von Opbrakel eine sogenannte Starttafel, realisiert von Robert Gabriels aus Zegelsem. Er entwarf auch das „wandelaartje“(Spaziergängerchen) , das künftig alle Veröffentlichungen des heutigen „VVV“ lange Zeit schmücken würde. Diese Figur steht noch auf den Starttafeln und stand auf den zweisprachigen Broschüren. Wurden so nacheinander ausgepfeilt: In Opbrakel: „Het Tweebossenpad“ (Der Zweiwälderpfad). In Elst: „Het Geutelingenpad“ (Der Geutelingenpfad) ( In Elst war das Geutelingenkomitee entstanden, das jedes Jahr im Februar die Geutelingenfeste organisiert. Der „VVV“ arbeitete  an diesen Festen mit). In Parike: „HetWalmkenbrandpad“ (der Walmkenbrandpfad) (In Parike entstand ein Komitee Parike ,das jedes Jahr im Februar „Walmken Brand“ organisierte, ein Freudensfeuer nach uralter Tradition, um den Frühlung zu begrüßen). In  Nederbrakel: „Het Toeppad“.  In Michelbeke:“Het Zwalmpad“ (der Zwalmbachpfad). In Everbeek: “Het Everbeekpad” und in Zegelsem: “Het Sighelsempad”.

Anfang 1991 kam Brakel durch ”Vlaanderen Vakantieland” (Programm im Fernsehen)(Flandern Urlaubsland) in den Fernsehen im Zeichen des Geutelings von Elst. Diese Fernseh-Reportage forderte viele interessierte Fragen nach Faltblattmaterial. Auch wurden in Elst an den Eingang des Dorfes die Schilder „Geutelingendorf“ gestellt. Weiter wurden viersprachige mehrfarbige Broschüren veröffentlicht.

Der dritte Schritt in die Zukunft hinein mit einer neuen Auffassung über Tourismus

Im Laufe des Jahres 1996 wurde drastisch in den „VVV“ eingegriffen. Es kam eine völlig  neue Bildung des „VVV“ mit zum ersten Male Vertreter des Gaststättengewerbes und des Mittelstandes. Tourismus wird künftig als eine wirtschaftliche Aktivität verstanden, die auf eine professionelle Weise geführt werden muss. Tourismus ist ein gut ausgeglichenes Gleichgewicht zwischen Kommunikation und Handel. Das heißt, der „VVV“ bürgt für die Kommunikation nach der Zielgruppe des Angebots, gemacht vom Gaststättengewerbe. Es ist jetzt die Aufgabe des Gaststättengewerbes, um einen überzeugten Touristen der nach Brakel kommt, optimal und professionell zu empfangen.  Es kam ein neuer Vorstandsrat und gründlich geänderte Statute. Eric Van Cauwenberge wurde zum Vorsitzenden, zuvor war er jahrelang  Kassenführer. Zum Kassierer wurde Gemeindebeamte für Tourismus Gary De Nooze (verantwortlich für die Beratungsrate) und das Gaststättengewerbe wurde in den Vorstandsrat aufgenommen, zusammen mit der Vorsitzenden des Mittelstandsrats. Vorsitzender De Lange wurde zum Ehrenvorsitzenden.

Die neue Auffassung in Taten umgesetzt.

(1996-2003)

Neue Zielsetzungen wurden eingeführt. Es wurde ein ehrgeiziger Haushaltsplan aufgestellt mit u.a. der Möglichkeit in touristische Veröffentlichungen zu inserieren, eine Video-Montage zu machen und Veranstaltungen zu unterstützen, die Medien-Covering bieten können.

Sofort trat der neue Vorstand in Aktion und es wurde zum ersten Male in „Vlaanderen Vakantieland“ (Flandern, Urlaubsland) (Fernsehprogramm und Magazin) inseriert. Die Reaktionen waren gut und seitdem wurde jedes Jahr aufs  neue dieselbe Nachricht gebracht, es sei denn jetzt vierfarbig. Hinterher entschied man sich, jährlich in verschiedenen touristischen Veröffentlichungen zu inserieren, und dies in Zusammenarbeit mit den Brakeler Hotels. Da es in diesem Moment noch kein ständiges Auskunftsbüro gab und das Gemeindehaus in den Wochenenden unzugänglich war, wurde entschieden, die touristischen Veröffentlichungen des Vereins bei verschiedenen Gaststättengewerben in allen Brakeler Teilgemeinden zur Verfügung (und zu Kauf) zu legen.

1997 organisierte der „VVV“ einen Studiennachmittag über die Möglichkeiten des Bauernhoftourismus mit einem erlesenen Panel Sachverständigen, mit u.a. einem Vertreter des Ländlichen Tourismus und mit dem Abgeordneten für Tourismus und mit verschiedenen Wirten solcher Unterkünfte. Das  neue „VVV“-Büro fand seinen Platz in den neu angebauten Flügel des Gemeindehauses. Jetzt ist es möglich, um Touristen auf eine gründliche Weise zu empfangen und mit der nötigen Auskunft zu versehen. Das Büro kam zustande dank den Geldern der Provinz, durch Brakel erworben unter der Voraussetzung, dass man einen touristischen  Convenant  abschloss. Die Video-Montage über Brakel, ein sphärenvoller Film von einer halben Stunde über die Trümpfe von Brakel, wurde von Claude D’heedene realisiert. Diese Video-Kassette kann im Auskunftsbüro gekauft werden.

1998 war der „VVV“ Sponsor für die stilreiche und glänzende Feier von „900 Jahren Opbrakel“, eine Veranstaltung die Brakel mehrmals ausgebreitet in die Presse brachte. Die feenhafte Darstellung über die Geschichte von „Lietbertus van Brakel“ werden viele sich noch erinnern, um nicht zu vergessen: die Veröffentlichung des Gedenkbuches „Opbrakel-900“, ein umfangreicher und wertvoller Beitrag über die Brakeler Geschichte von mehr als 350 Seiten. Dieses Buch war das erste geschichtliche Buch seit der Veröffentlichung des Buches „Geschiedenis van Brakel“ (Geschichte von Brakel) von Theo Brakels.

Die touristischen Veröffentlichungen wurden angefüllt mit einem jährlich zurückkommenden Gaststättenführer, der alle Brakeler Gaststätten kostenlos zur Schau stellt. Das Spazierroutennetz wurde abgeschlossen mit dem Bau, der Auspfeilung, der Veröffentlichung einer Spazierbroschüre und mit der Huldigung des Sighelsempfades und der Veröffentlichung der Broschüre über den „Everbeekpad“ (Everbachpfad). Das erledigte Spazierpfadennetz wurde, zusammen mit den Fahrradrouten und den Mountainbikerouten, auf eine nagelneue Karte (im Maß von 1/25000) zusammengebracht und dies geschah in Zusammenarbeit mit dem „Nationaal Geografisch Instituut“ (Nationalen Geographischen Institut), ein absoluter Erster für die Gegend. Der Fächer von ‚sponsorten‘ Veranstaltungen mit touristischer Wichtigkeit wurde ausgebreitet mit u.a. den Kinderkopfpflastersteinfesten in Zegelsem. Die Fahrradroute „Teirlinckroute“ wurde aufs neue gezeichnet und führt jetzt entlang dem inzwischen errichteten Aussichtsturm in Elst.

„VVV-Brakel“ war beteiligt bei der Gründung des „VVV-Vlaamse Ardennen“ (Flämische Ardennen), (inzwischen Tourismus Flämische Ardennen), ein Verein ohne Erwerbszweck, gegründet von den Gemeinden und der Provinz, und der schließlich die notwendigen geldlichen Mittel und die menschliche Arbeitskraft frei gab um die Flämischen Ardennen endgültig zu verzetteln. Dieser Verein renovierte den „Zwalmbronnenpad“ (Zwalmbachquellenpfad) mit einer neuen Auspfeilung und einer neuen Broschüre.  Die „Vlaamse Ardennen“ (Flämische Ardennen)-Autobahnroute bekam einen neuen Parcours und kommt  jetzt ausgebreitet entlang Brakel.

Um noch mehr touristisch an die Reihe zu kommen nimmt Brakel teil an allen großen touristische Messen in Utrecht, Brüssel, Antwerpen mit einem eigenen Vertreter, der dazu sogar eine Ausbildung bekam. Einem Studientag von Unizo-Brakel über ‚Engpässe für den Tourismus in Brakel‘ wurden von verschiedenen Vertretern des Vorstandsrats beigewohnt. Das hieraus resultierende Weißbuch wurde tüchtig studiert, um mit den Schlußfolgerungen rechnen zu können. Um auf örtlichen und regionalen Veranstaltungen anwesend zu sein wurde ein polyvalenter und stilvoller  neuer Stand angekauft. Zwei Mitglieder des Vorstandsrats machten einen Kurs „Marketing des Tourismus“, organisiert von der Provinzverwaltung von Antwerpen.

Nach den Wahlen im Jahre 2000 wurde der Vorstandsrat geändert, Beigeordneter für Tourismus Daniel De Vuyst (als Vertreter der Gemeindeverwaltung) ersetzte den abtretenden Beigeordneten Noel Morreels, der aber Mitglied dieses Rates blieb. Die Gemeinde sorgt inzwischen noch immer für die nötige finanzielle Bewegungsfreiheit (dank dem ehemaligen Beigeordneten De Vuyst und dem jetzigen Beigeordneten Thomas, indem sie unser jährliches Budget genehmigt und für unsere Arbeitsmittel bürgt. Roger Dhomme vertritt den „VVV“ in den MINA-Rat. Jetzt da das ständige Auskunftsbüro (mit u.a. unserem Kassenführer Gary De Nooze) da ist, kann jeder touristischer Interessent da anklopfen für ein ausgebreitetes Auskunftspaket, in dem die Veröffentlichungen von Tourismus Flandern, Tourismus Ostflandern, vom „VVV“ Flämische Ardennen und die Regionale Landschaft Flämische Ardennen, sich befinden. Alle neu veröffentlichten Bücher über touristisch Brakel sind da auch erhältlich. Außerhalb der Öffnungszeiten des Büros kann touristische Auskunft noch immer bei verschiedenen Gaststättengewerben bekommen werden und  man  kann durch den ‚touchscreen‘ (im Giebel des Büros) alle nützlichen Auskünfte finden. Wenn es uns doch noch gelingen würde, dieses Büro in den Wochenenden des touristischen Saisons geöffnet zu  halten, dann ist der „VVV“-Brakel endgültig auf den guten Weg, um Brakel touristisch zu fördern für die nächsten 25  Jahre.

2003 erschienen als touristische Veröffentlichungen: ein viersprachiges Werbefaltblatt, die Broschüre „Het Brakelbos“ (der Brakeler Wald) und ein erneuerter Gaststättengewerbeführer. Touristisch Brakel erschien viersprachig auf das Internet. Dies war ohne weiteres eine erste Initiative in diesem Sinn.

Im Jahre 2004 wurde wenig realisiert. Die Webseite wurde ‚up date‘ gemacht und es wurde Aufmerksamkeit gegeben an die zu erscheinenden Inserate in „Vlaanderen Vakantieland“ (Flandern Urlaubsland) und „Uit Magazine“ (Mal weg-Magazin).

2005 wurde Brakel Dorf der Rundfahrt von Flandern. Touristisch gesehen wurde diese Opportunität kaum benutzt. Bei den vielen Aktivitäten wurde die Ausstrahlung von Brakel nach außen viel zu schwach in den Vordergrund geschoben. Eine verpasste Chance!  Doch veröffentliche „Toerisme Brakel“ (Tourismus Brakel) in Zusammenarbeit mit „VTB-VAB“ (Flämischer Touristenverband-Flämischer Autofahrerverband) ein Sonderfaltblatt über einen Spazierparcours und einen Fahrradparcours in Funktion von Brakel, Dorf der Rundfahrt von Flandern.

2006 wurde ein Jahr von Feiern  nach Anlass des 30-jährigen Bestehens des Vereins.

Ein stilvoller Neujahrsempfang öffnete das Festjahr. Da wurde kurz die Geschichte der vergangenen 30 Jahre gezeigt. Manche Erinnerungen wurden wieder aufgerührt. Später im Frühjahr genoss die völlige allgemeine Versammlung eine stilvolle Abendfeier.  Im November folgte dann die Apotheose mit einem gelungenen touristischen Kongress mit dem Thema „Tourismus………Wirtschaft?“.Vier sachverständige Redner (Toerisme Vlaanderen , Guidea vzw, WES economisch studiecentrum, Steunpunt Toerisme Universiteit Leuven) (Tourismus Flandern, Guidea, WES wirtschaftliches Studienzentrum, Stützpunkt Tourismus Universität Löwen) gaben Darstellungen über die Ankünfte und Übernachtungen des Tourismus in den Flämischen Ardennen und Brakel, erläuterten die touristische Motivation des Besuchers an diese Gegend, stellten vor, was das touristische Produkt ist, und gaben konkrete Ziffern über die Ausgaben per Tourist. Ein stilvoller Empfang schloss das Ganze ab. Jeder der mehr als 100 Teilnehmer bekam ein Geschenkkorb voll mit regionalen Produkten. Eine Initiative die sich wiederholen darf. Im September desselben Jahres wurden die erneuerten und dem Gesetz angepassten Statute in „Het Belgisch Staatsblad“ (das belgische Staatsblatt) veröffentlicht.

2007 war ein ruhigeres Jahr. Es wurde nur untersucht auf welche Art und Weise die touristischen Veröffentlichungen professioneller gemacht werden konnten.  Zum ersten Male appellierte man sich an  grafische Büros, um  neue Lay-outs und Texte für die bestehenden Veröffentlichungen scharf unter die Lupe zu  nehmen.  Schließlich wagte man es mit Pinguin Productions. 2007 bekamen wir einen neuen Untervorsitzenden Beigeordneten für Tourismus Johan Thomas.

Im Laufe des Jahres 2008 und nach etlichen Versammlungen wurden die Texte, das Lay-Out, die Fotographie des  neuen werbenden touristischen Faltblattes genehmigt. Die  neue Basislinie wurde: „das Beste der Flämischen Ardennen“. Zugleich wurde auch ein neues Logo für den Verein entworfen und vorgestellt. Es wurde für eine Idee des Untervorsitzenden  Marc Calier gewählt. Das ‚Ei-Logo‘ um den Brakeler Huhn erblickte das Licht der Welt. Le Point sur Le I, grafisches Büro, machte das Logo grafisch verwendbar. Auch wurde ausgeschaut nach einem professionellen Copywriter, um die bestehenden Texte umzuarbeiten. Das  neue Werbefaltblatt wurde im Laufe des Jahres 2009 zum ersten Male gedruckt. Auch wurde eine prachtvolle leinene Tragetasche entworfen und bestellt, um den interessierten Touristen zur Verfügung zu stellen. Man kann einfach nicht daneben sehen. Für die schon lange bestehenden Spazierpfade wurden die Beschreibungsschilder aufs neue bearbeitet. Per Pfad wurde eine spezifische Farbe gewählt. Die Schilder werden verwendbar gemacht mittels speziell angekaufter Selbstkleber. So kann man die kaputten und beschädigten Schilder schneller ersetzen. Langsam werden alle Pfade mit dieser neuen Signalisierung ausgestattet. Die schon lang bestehende touristische und oft neu gedruckte Broschüre wurde völlig umgearbeitet was Text und Bilder betrifft. Ein gelungener Entwurf war von der Hand des grafischen Büros ’Le Point sur le I‘. Die Broschüre wurde zum ersten Male im Jahre 2010 gedruckt. Zugleich wurde auch der viersprachigen  Webseite ein Restyling und Updating gegeben (zuerst on line im Jahre 2003).  Die Trümpfe von Brakel wurden mehr in den Vordergrund gesetzt und es wurde mehr auf die Veranstaltungen aufmerksam gemacht. Das Web ist geschmeidiger anzupassen im Laufe des Jahres. Das längst angekündigte Fahrradnetzwerk wurde in Brakel konkret ausgepfeilt. Auch wurde alle schon bestehende Beschreibung effizienter gemacht durch die Zentralisierung auf weniger Stützpfähle auf den Knotenpunkten. Die zweite Ausgabe des „Triveriusstoet“ (Triverius-Zug) wurde von  unserem Verein unterstützt, in dem man einen Werbefilm auf AVS finanzierte. Diesen Film kann man jetzt auf der erneuerten Webseite sehen.

2011 wurde dann das  nagelneue ‚touchscreen‘ am touristischen Büro eingehuldigt. Dieser Schirm ist eine Art virtuelles Büro, wo der Tourist während der Schlusszeiten des Büros allerhand nützliche Auskünfte bekommen kann. Auf der Initiative des Beigeordneten Johan Thomas wurden im Laufe des Märzes die Gaststättengewerbe eingeladen, um unseren Verein kennenzulernen. Sie wurden sofort zu Botschaftern des Brakeler Tourismus befördert.  Das Spaziernetzwerk aus Kluisbergen läuft auch Brakel an. Die Signalisierung wurde hingestellt. Es wurde wieder mit einer alten Tradition angeknüpft, um wieder selber Veranstaltungen zu organisieren. Unter der Anregung des Beigeordneten Thomas wurde im Rahmen der Woche des Geschmacks ein spanischer Abend  organisiert. Auf dem Marktplatz konnten die Anwesenden kostenlos paella und cava genießen und sich ein Flamenco-Programm ansehen. Es war ein großer Erfolg.

2011 wird ein neues Festjahr, das 35-jährige Bestehen. Nach guter Tradition wird aufs neue ein Kongress organisiert mit dem Thema: „Veranstaltungen und Tourismus“, am Freitag 18. März in Zegelsem. Ein festlicher Empfang Ende des Januars öffnete das Jubeljahr.

Realisierungen

  • Veröffentlichung von Dutzenden von Faltblättern und Broschüren über die touristischen Trümpfe von Brakel und dies schon 35 Jahre lang
  • Mitarbeit bei der Neuveröffentlichung des Buches von Theo Brakels
  • Auszeichnen des Parcours, dessen Auspfeilung und Veröffentlichung der zweisprachigen Broschüre über die Brakeler Spazierpfade: „Het Tweebossenpad, Het Toeppad, Het Geutelingenpad, Het Everbeekpad, Het Walmkenbrandpad, Het Sighelsempad, Het Zwalmpad“.
  • Brakel kommt ins Fernsehen mit „Vlaanderen Vakantieland“ (dreimal)
  • Erfolgreiche Verbrüderung mit Rinn (Österreich)
  • Organisation zweier humanitären Aktionen rund Kroatien
  • Organisation von Volkstanzfestivals in Brakel (zweimal)
  • Veröffentlichung von Faltblättern über den Brakeler Wald
  • Veröffentlichung vom Gaststättengewerbeführer
  • In verschiedenen touristischen Veröffentlichungen wurde  inseriert über die starken Punkte von Brakel
  • Ein touristischer Film über Brakel wurde ausgedacht und realisiert
  • Zusammenarbeit mit „Toerisme Oost-Vlaanderen“ und Mitgründer des „VVV-Vlaamse Ardennen“
  • Das Eifern für die Realisierung eines ständigen touristischen Auskunftsbüros und eines touristischen Convenants  mit „Toerisme Oost-Vlaanderen“
  • Teilnahme an touristischen Messen im In-und Ausland
  • Teilnahme an und Organisation von Studiennachtmittagen über die touristische Entfaltung von Brakel
  • Das Sponsoren einiger touristisch wichtiger Veranstaltugen: „Dwars door Brakel“ (Quer durch Brakel), Everbeker Spaziergänge, Kinderkopfpflasterfeste Zegelsem, Opbrakel-900 in Opbrakel, Eröffnung der Dorfskerne in Michelbeke und Everbeek, Free Feste, Geutelingenfeste in Elst, Walmkenbrand in Parike…..
  • Teilnahme an örtlichen Veranstaltungen mit eigenem Auskunftsstand
  • Anregung und Promotion für regionale Gastronomie
  • Beratung des Gemeindehauses was betrifft Tourismus
  • Beratung über den Parcours des „Zwalmbronnenpad“, über die Teirlinck-Fahrradroute, die Flämischen Ardennen-Autoroute an „Toerisme Oost-Vlaanderen“
  • Veröffentlichung einer touristischen Karte über die Brakeler Spazierpfade, Fahrradpfade, Mountainbikepfade u.d. in Zusammenarbeit mit NGI (Brüssel)
  • In die geschriebene Presse Bringen von Brakel rund u.a. die Rundfahrt von Flandern. Reportage in „Uit-Magazine“, das größte touristische Wochenblatt Flanderns
  • Realisierung viersprachiger touristischer Webseite: toerisme-brakel.be
  • Veröffentlichung viersprachiges Werbefaltblattes in quadri
  • Veröffentlichung neuer zweisprachiger Broschüren über den Brakeler Wald
  • Veröffentlichung eines nagelneuen Gaststättengewerbeführers
  • Realisierung der nagelneuen Tragetasche
  • Realisierung eines neuen Werbefaltblattes
  • Realisierung einer neuen touristischen Broschüre